Ich war fünfzig Jahre lang ein Angstpatient. Heute bin ich das nicht mehr. Nicht weil sich meine Angst aufgelöst hätte, sondern weil dieses Team sie ernst genommen hat, ohne je aus ihr ein Drama zu machen.
Ihr Implantat-Zentrum für Mitteldeutschland
„Als spezialisiertes Implantat-Zentrum setzen wir ausschließlich auf dokumentierte Evidenz, langjährig klinisch bewährte Implantatsysteme und digitale Prozesse von der Diagnostik bis zur finalen Versorgung. Unser..."
Verstehen, bevor wir handeln.
DVT, intraorale Scans, strukturierte Befundung. Der erste Termin ist keine Behandlung — er ist ein Gespräch mit Daten.

Digital geplant, rückwärts gedacht.
Vom finalen Zahnersatz zurück zur OP. Was am Ende stehen soll, bestimmt den ersten Schritt — nicht umgekehrt.

Minimalinvasiv, navigiert.
Koordiniert durch ein Team unter einem Dach. Chirurgie, Prothetik, Labor — kein Weitergeben, kein Übersetzungsverlust.

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Präzision, die man sehen kann
Erkunden Sie ein Zahnimplantat in 3D — Schraubkörper, Gewinde und Aufbau. Ziehen Sie mit der Maus oder dem Finger, um es zu drehen.
Ziehen & drehen — echtes 3DUnsere Spezialgebiete — Implantat-Zentrum & mehr.
Für besonders anspruchsvolle Fälle bieten wir All-on-4 und All-on-6 Sofortversorgungen, Keramikimplantate (metallfrei) sowie Knochenaufbau-Verfahren mit körpereigenem Material oder biologischen Matrizes. Behandlung auf Wunsch in Vollnarkose.
Der Zentrums-Gedanke
Implantat-Zentrum für Mitteldeutschland: warum Bündelung den Unterschied macht
Der Begriff „Zentrum“ ist in der Zahnmedizin kein geschützter Titel – und gerade deshalb lohnt sich die Frage, was ihn mit Inhalt füllt. Für uns im Zahnkompetenzzentrum Dr. med. dent. M.Sc. Sandro Strößner in Weißenfels bedeutet ein Implantat-Zentrum nicht einfach eine Praxis, die auch Implantate setzt. Gemeint ist eine Anlaufstelle, in der die einzelnen Bausteine einer implantologischen Versorgung – Diagnostik, dreidimensionale Planung, Chirurgie, Knochenaufbau, prothetische Versorgung und strukturierte Nachsorge – bewusst an einem Ort gebündelt werden. Dieses Zusammenführen ist der eigentliche Kern des Zentrums-Gedankens.
Klassischerweise verteilt sich eine anspruchsvolle Implantatbehandlung in Deutschland häufig auf mehrere Stationen: Der Hauszahnarzt stellt den Befund, ein chirurgisch tätiger Kollege setzt das Implantat, ein Labor fertigt den Zahnersatz, und am Ende fügt wieder eine andere Stelle alles zusammen. Jeder dieser Übergänge kostet Zeit, erzeugt Schnittstellen und kann zu Informationsverlusten führen. Ein Implantat-Zentrum verfolgt den umgekehrten Ansatz: Es führt diese Schritte unter einem Dach und in einer durchgehenden Behandlungsphilosophie zusammen, damit die Verantwortung an einem Ort bleibt.
Was Kompetenzbündelung konkret heißt
Kompetenzbündelung bedeutet zunächst, dass implantologische Fälle nicht als gelegentliche Nebenaufgabe behandelt werden, sondern als planerischer Schwerpunkt. Es bedeutet, dass die Ausstattung – von der dreidimensionalen Bildgebung bis zur navigierten Chirurgie – auf diese Fälle ausgerichtet ist. Und es bedeutet, dass ein eingespieltes Team aus Behandlern, Assistenz und Zahntechnik einen Fall gemeinsam denkt, statt ihn nacheinander durch fremde Hände zu reichen. Diese Bündelung schafft die Voraussetzung dafür, dass auch komplexere Ausgangslagen vorausschauend und in einem stimmigen Gesamtkonzept angegangen werden können.
Für Patientinnen und Patienten aus Weißenfels, dem Burgenlandkreis und dem weiteren mitteldeutschen Raum bis hin nach Leipzig bedeutet das vor allem: kürzere Wege im wörtlichen wie im organisatorischen Sinne. Wer mit dem Wunsch nach einer implantologischen Versorgung kommt, muss nicht mehrere Adressen koordinieren, sondern findet eine zentrale Anlaufstelle, die den Behandlungsweg von Anfang bis Ende begleitet.
Zentrum heißt nicht Fließband
Ein Missverständnis möchten wir bewusst ausräumen: Ein Implantat-Zentrum ist für uns keine Massenabfertigung. Bündelung dient nicht dazu, möglichst viele Fälle in kurzer Zeit abzuarbeiten, sondern dazu, jeden einzelnen Fall mit gebündeltem Wissen, abgestimmter Technik und einem festen Ansprechpartner gründlicher zu durchdenken. Der Zentrums-Gedanke und eine persönliche, ruhige Betreuung schließen sich für uns nicht aus – im Gegenteil, das eine ermöglicht das andere.
Spezialisierung & Disziplinen
Alle Implantat-Disziplinen unter einem Dach – die fachliche Tiefe eines Zentrums
Eine implantologische Versorgung berührt mehrere zahnmedizinische Teildisziplinen. Erst wenn diese ineinandergreifen, entsteht ein tragfähiges Ergebnis. In einem Implantat-Zentrum liegt der Anspruch darin, diese Disziplinen nicht voneinander getrennt, sondern aufeinander abgestimmt anzubieten. Im Zahnkompetenzzentrum Dr. Strößner verstehen wir die folgenden Bereiche als zusammengehörige Bausteine einer durchdachten Implantatversorgung.
Die fachlichen Säulen einer Implantatbehandlung
- Implantatchirurgie: das fachgerechte Einbringen des Implantats in den Kieferknochen als Ersatz der natürlichen Zahnwurzel
- Augmentative Chirurgie: Aufbau und Verbreiterung von Knochen, etwa durch Sinuslift oder gesteuerte Knochenregeneration, wenn das Fundament erst geschaffen werden muss
- Parodontologische Vorbehandlung: das Stabilisieren von Zahnfleisch und Zahnhalteapparat, denn ein gesundes Umfeld ist Voraussetzung für die Langlebigkeit eines Implantats
- Implantatprothetik: die Anfertigung von Kronen, Brücken oder herausnehmbarem Zahnersatz, der auf den Implantaten getragen wird
- Funktionsdiagnostik und Bissplanung: das Einordnen der neuen Zähne in das gesamte Kausystem, damit Belastung und Biss harmonieren
- Strukturierte Nachsorge (Implantatprophylaxe): die langfristige Begleitung, die ein Implantat dauerhaft begleitet
Der Vorteil, diese Säulen unter einem Dach zu führen, liegt im durchgehenden Informationsfluss. Wer das Implantat plant, kennt zugleich die prothetische Zielsetzung. Wer den Knochen aufbaut, weiß, welche Implantatposition später angestrebt wird. Diese Verzahnung ist der eigentliche fachliche Mehrwert eines Zentrums gegenüber einer reinen Aneinanderreihung einzelner Leistungen.
Spezialisierung in der Person des Behandlers
Spezialisierung beginnt bei der Qualifikation. Dr. Strößner trägt den akademischen Grad Master of Science (M.Sc.) – ein berufsbegleitendes, mehrjähriges Aufbaustudium mit wissenschaftlichem Schwerpunkt in der oralen Rehabilitation und Implantologie. Im Unterschied zu kurzen Wochenendkursen umfasst ein solches Studium eine strukturierte Auseinandersetzung mit Diagnostik, Planung, Chirurgie, Prothetik und Nachsorge, abgeschlossen durch eine eigene wissenschaftliche Arbeit. Unsere Praxis orientiert sich an den Leitlinien wissenschaftlicher Fachgesellschaften und investiert bewusst in kontinuierliche Fortbildung.
Spezialisierung heißt für uns aber auch, ehrlich zu bleiben. Nicht jede technische Neuerung ist automatisch ein Fortschritt, und nicht jeder Fall verlangt nach der aufwendigsten Lösung. Ein gutes Zentrum zeichnet sich gerade dadurch aus, dass es zwischen dem Möglichen und dem im Einzelfall Sinnvollen unterscheidet – und Sie über beides verständlich aufklärt.
Behandlungsspektrum
Vom Einzelzahn bis All-on-X: das vollständige Spektrum eines Zentrums
Ein Merkmal eines spezialisierten Implantat-Zentrums ist die Breite seines Behandlungsspektrums. Wo eine gelegentlich implantierende Praxis sich naturgemäß auf überschaubare Standardfälle konzentriert, kann ein Zentrum das gesamte Band an Versorgungen abdecken – vom Ersatz eines einzigen Zahns bis zur kompletten Rehabilitation eines zahnlosen Kiefers. Entscheidend bleibt dabei stets die individuelle Ausgangslage; das folgende Spektrum beschreibt Möglichkeiten, keine Standardpakete.
Einzelzahnersatz
Fehlt ein einzelner Zahn, kann ein Implantat eine Lösung sein, die die Nachbarzähne schont. Während eine klassische Brücke das Beschleifen oft gesunder Nachbarzähne erfordert, steht ein Implantat für sich allein und überträgt die Kaukräfte direkt in den Kieferknochen. Das hilft, den Knochen funktionell zu belasten und seiner natürlichen Rückbildung entgegenzuwirken.
Mehrere fehlende Zähne und Freiendlücken
Fehlen mehrere benachbarte Zähne oder befindet sich am Ende der Zahnreihe kein natürlicher Pfeiler mehr, können implantatgetragene Brücken eine festsitzende Versorgung ermöglichen – ohne dass eine herausnehmbare Teilprothese nötig wird. Zahl und Position der Implantate planen wir so, dass die Kaukräfte gleichmäßig getragen werden.
Der zahnlose Kiefer und das All-on-X-Konzept
Auch ein vollständig zahnloser Kiefer lässt sich implantologisch versorgen. Unter dem Begriff All-on-X – häufig als All-on-4 oder All-on-6 bezeichnet – versteht man festsitzende Brückenkonstruktionen, die auf wenigen, statisch günstig verteilten Implantaten verankert werden. Die Zahl im Namen steht für die Zahl der tragenden Implantate. Ziel ist ein fester Zahnersatz ohne Gaumenplatte. Alternativ kommt eine implantatgestützte, herausnehmbare Prothese in Frage, die über wenige Implantate stabilisiert wird und festen Halt bietet. Welcher Weg geeignet ist, hängt von Knochenangebot, Hygienefähigkeit, Wünschen und Budget ab.
Gerade die anspruchsvolleren Versorgungen des zahnlosen Kiefers verdeutlichen den Wert eines Zentrums: Sie verlangen eine besonders enge Verzahnung von Chirurgie, Statik, Prothetik und Zahntechnik. Wenn diese Schritte an einem Ort zusammenlaufen, lassen sich Planung und Umsetzung aufeinander abstimmen.
- Einzelimplantat mit individuell gefertigter Krone als zahnschonende Lückenversorgung
- Implantatgetragene Brücken bei mehreren fehlenden Zähnen
- Implantatgestützte, herausnehmbare Prothesen mit festem Halt über Stege oder Druckknöpfe
- Festsitzende Vollkiefer-Versorgungen nach dem All-on-X-Prinzip
- Kombinationslösungen bei reduziertem Restzahnbestand
- Versorgungen mit begleitendem Knochenaufbau bei anspruchsvollen Ausgangslagen
Technische Ausstattung
Die Ausstattung eines Zentrums: DVT, navigierte Chirurgie und enge Zahntechnik
Was ein Implantat-Zentrum von einer allgemein tätigen Praxis unterscheidet, zeigt sich nicht zuletzt an der Ausstattung. Spezialisierte Implantologie ist heute in hohem Maße eine Frage der Diagnostik und der präzisen Übertragung einer Planung in den Mund. Die dafür nötigen Geräte und Arbeitsabläufe sind aufwendig – ihre Vorhaltung lohnt sich erst, wenn implantologische Versorgungen einen echten Schwerpunkt bilden. Genau das ist der Grund, warum die Zentrums-Idee und eine moderne Ausstattung eng zusammenhängen.
Dreidimensionale Bildgebung (DVT)
Die digitale Volumentomografie (DVT) liefert ein präzises dreidimensionales Bild des Kieferknochens. Anders als ein klassisches zweidimensionales Röntgenbild macht sie Knochenhöhe und -breite, den Verlauf von Nerven und die Lage der Kieferhöhle räumlich sichtbar. Das ist die Grundlage einer sicheren Implantatplanung – denn nur wer das Knochenangebot dreidimensional kennt, kann Position, Achse und Länge eines Implantats vorausschauend festlegen und Risiken früh erkennen.
Navigierte und schablonengeführte Chirurgie
Bei der navigierten Implantologie wird die am Computer geplante Implantatposition über eine individuell gefertigte Bohrschablone exakt in den Mund übertragen. Aus den 3D-Bilddaten und einem digitalen Scan entsteht zunächst eine virtuelle Planung, die vom gewünschten Zahnersatz her gedacht wird – fachlich „Backward Planning“ genannt. Diese Planung wird anschließend über die Schablone während des Eingriffs geführt. Das erhöht die Vorhersagbarkeit und kann den Eingriff schonender gestalten.
Digitale Abformung und eigene zahntechnische Kompetenz
Statt klassischer Abdrücke mit zähem Material kommt zunehmend der Intraoralscan zum Einsatz, der die Mundsituation digital erfasst. Diese Daten fließen direkt in die Planung des Zahnersatzes ein. Ein wesentlicher Baustein des Zentrums-Gedankens ist die enge Anbindung an die Zahntechnik: Wenn die Anfertigung des Zahnersatzes in unmittelbarer Abstimmung mit den Behandlern erfolgt, lassen sich Form, Farbe und Funktion fein aufeinander und auf Ihr Gesicht abstimmen – mit kurzen Wegen zwischen Planung und Werkbank.
- Digitale Volumentomografie (DVT) für die dreidimensionale Beurteilung des Kiefers
- Virtuelle Implantatplanung am Bildschirm, abgestimmt auf Knochen, Nerven und Zahnersatz
- Schablonengeführte, navigierte Insertion für eine präzise Umsetzung der Planung
- Digitale Abformung per Intraoralscan als Grundlage für den Zahnersatz
- Enge, abgestimmte Zusammenarbeit mit der Zahntechnik für eine stimmige Ästhetik
Wir verstehen Technik dabei stets als Mittel zum Zweck. Geräte ersetzen keine fachliche Bewertung – sie unterstützen sie. Die ärztliche Verantwortung für jede Entscheidung bleibt beim Behandler, und die Technik dient dazu, diese Entscheidungen besser begründbar und nachvollziehbar zu machen.
Überweiser & überregionale Versorgung
Überweiserkonzept und der Ablauf einer überregionalen Versorgung
Ein Implantat-Zentrum lebt von einem durchdachten Zusammenspiel zweier Wege: Patientinnen und Patienten, die sich direkt an uns wenden, und solche, die von ihrer Hauszahnärztin oder ihrem Hauszahnarzt zu einem bestimmten Behandlungsschritt überwiesen werden. Beide Wege nehmen wir gleichermaßen ernst. Das Überweiserkonzept ist dabei ein Herzstück der Zentrums-Idee.
Was ein Überweiserkonzept bedeutet
Viele Zahnärztinnen und Zahnärzte in der Region betreuen ihre Patientinnen und Patienten umfassend, möchten anspruchsvolle implantologische oder chirurgische Schritte aber gezielt an ein spezialisiertes Zentrum abgeben. Ein gutes Überweiserkonzept respektiert diese Zusammenarbeit: Die überweisende Praxis bleibt der vertraute Hausanker, das Zentrum übernimmt den spezialisierten Teilschritt – etwa die Implantation oder einen Knochenaufbau – und gibt die Patientin oder den Patienten anschließend mit klarer Dokumentation zurück. So entsteht eine partnerschaftliche Arbeitsteilung statt eines Konkurrenzverhältnisses.
Für die überweisende Praxis bedeutet das: Sie kann ihren Patientinnen und Patienten eine spezialisierte Versorgung in erreichbarer Nähe anbieten, ohne die Betreuungshoheit abzugeben. Für die Patientinnen und Patienten bedeutet es, dass die Stärken beider Seiten zusammenwirken – die vertraute Bindung an die Hauszahnarztpraxis und die gebündelte Spezialisierung des Zentrums.
Der Ablauf einer überregionalen Versorgung Schritt für Schritt
- Erstkontakt: Sie wenden sich direkt an uns oder werden von Ihrer Hauszahnarztpraxis überwiesen. Bereits vorhandene Unterlagen oder Röntgenbilder bringen Sie nach Möglichkeit mit.
- Ausführliches Beratungs- und Untersuchungsgespräch: Wir besprechen Befund, Wünsche und Krankengeschichte und untersuchen Zähne, Zahnfleisch und Kiefer.
- Dreidimensionale Diagnostik: Bei Bedarf erstellen wir eine DVT-Aufnahme, um das Knochenangebot räumlich zu beurteilen.
- Virtuelle Planung und Aufklärung: Position und Anzahl der Implantate werden am Bildschirm geplant; wir erläutern den Weg, mögliche Alternativen und einen schriftlichen Heil- und Kostenplan.
- Bündelung der Termine: Gerade für Patientinnen und Patienten mit weiterer Anfahrt stimmen wir Termine so ab, dass mehrere Schritte sinnvoll zusammengelegt werden können.
- Chirurgische Umsetzung: Das Implantat wird unter örtlicher Betäubung – auf Wunsch begleitet durch unsere Möglichkeiten zur Behandlung in Entspannung – schonend eingesetzt.
- Einheilphase und prothetische Versorgung: Nach der Einheilung wird der Zahnersatz angefertigt und befestigt.
- Strukturierte Nachsorge und Rückmeldung: Sie werden in unser Nachsorgekonzept aufgenommen; bei überwiesenen Fällen erhält die Hauszahnarztpraxis eine klare Dokumentation für die weitere Betreuung.
Die bewusste Bündelung von Terminen ist für überregionale Patientinnen und Patienten ein praktischer Vorteil. Wer aus dem Raum Leipzig oder dem weiteren mitteldeutschen Umland anreist, schätzt es, wenn Diagnostik, Aufklärung und Planung möglichst effizient verzahnt werden, ohne dass die Sorgfalt darunter leidet.
Knochenaufbau-Kompetenz
Knochenaufbau als Zentrums-Kompetenz: wenn das Fundament erst geschaffen wird
Ein Implantat braucht ausreichend Knochen, um stabil verankert zu werden. Nach Zahnverlust bildet sich der Kieferknochen mit der Zeit jedoch zurück, weil ihm die natürliche Kaubelastung fehlt. Auch Entzündungen, Unfälle oder anatomische Besonderheiten können dazu führen, dass an der gewünschten Stelle nicht genügend Knochen vorhanden ist. Gerade die Versorgung solcher Ausgangslagen gehört zu den Aufgaben, für die sich ein spezialisiertes Zentrum eignet – denn der Knochenaufbau verlangt Erfahrung, geeignete Diagnostik und ein abgestimmtes Vorgehen.
Gängige Augmentationsverfahren
Welches Verfahren in Frage kommt, hängt davon ab, wie viel Knochen fehlt und an welcher Stelle. Bei kleineren Defekten genügt oft ein begleitender Aufbau direkt im Rahmen der Implantation. Bei größeren Defekten kann ein separater, vorgelagerter Eingriff sinnvoll sein. Die Auswahl treffen wir nach sorgfältiger dreidimensionaler Diagnostik.
- Sinuslift (Sinusbodenelevation): Anhebung des Kieferhöhlenbodens im Oberkiefer-Seitenzahnbereich, um Höhe für Implantate zu schaffen
- Laterale Augmentation: Verbreiterung eines zu schmalen Kieferkamms
- Socket Preservation: Auffüllen des leeren Zahnfachs direkt nach einer Zahnentfernung, um den Knochen zu erhalten
- Guided Bone Regeneration (GBR): gesteuerte Knochenregeneration mithilfe von Membranen und Knochenersatzmaterial
Als Aufbaumaterialien kommen körpereigener Knochen, hochreine Knochenersatzmaterialien oder Kombinationen daraus in Betracht. Jedes Material hat eigene Eigenschaften sowie Vor- und Nachteile, über die wir Sie verständlich aufklären. Ein Knochenaufbau erfordert eine angemessene Einheilzeit, in der sich das neue Gewebe stabilisiert, bevor das Implantat dauerhaft belastet wird.
Warum Knochenaufbau in einem Zentrum gut aufgehoben ist
Augmentative Verfahren verbinden chirurgisches Können mit vorausschauender Planung: Schon beim Aufbau des Knochens muss die spätere Implantatposition und der angestrebte Zahnersatz mitgedacht werden. Wenn Diagnostik, Chirurgie und prothetische Zielsetzung an einem Ort zusammenlaufen, lässt sich dieser Bogen leichter spannen. Das ist der Grund, warum anspruchsvolle Fälle mit Knochendefiziten häufig an ein spezialisiertes Zentrum überwiesen werden.
Wichtig zu wissen: Nicht jeder Fall benötigt einen Knochenaufbau. Oft lässt sich durch geschickte Planung der Implantatposition eine Augmentation vermeiden oder im Umfang reduzieren. Erst die genaue Analyse Ihres Kiefers zeigt, was wirklich nötig ist – unnötige Eingriffe lehnen wir grundsätzlich ab.
Vorteile, Anfahrt & Kosten
Vorteile eines Zentrums, Erreichbarkeit Weißenfels–Leipzig und finanzielle Aspekte
Zum Abschluss möchten wir zusammenführen, was den Weg in ein spezialisiertes Implantat-Zentrum für viele Menschen attraktiv macht – und zugleich offen über Erreichbarkeit und Kosten sprechen. Denn zu einer seriösen Beratung gehört, dass Sie wissen, was Sie erwartet, bevor Sie sich entscheiden.
Die Vorteile eines spezialisierten Zentrums im Überblick
- Bündelung: Diagnostik, Planung, Chirurgie, Knochenaufbau, Prothetik und Nachsorge unter einem Dach statt verteilt auf viele Adressen
- Durchgehende Verantwortung: ein fester Ansprechpartner über alle Behandlungsphasen hinweg, ohne Informationsverlust an Schnittstellen
- Fachliche Tiefe: implantologische Versorgung als planerischer Schwerpunkt statt als gelegentliche Nebenaufgabe
- Auf den Schwerpunkt ausgerichtete Ausstattung wie DVT und navigierte Chirurgie
- Enge Zahntechnik mit kurzen Wegen zwischen Planung und Umsetzung
- Partnerschaftliches Überweiserkonzept, das die Bindung an Ihre Hauszahnarztpraxis respektiert
- Kurze Wege für die regionale Bevölkerung und gebündelte Termine für überregional Anreisende
Erreichbarkeit: zentral in Mitteldeutschland zwischen Weißenfels und Leipzig
Das Zahnkompetenzzentrum Dr. Strößner liegt in Weißenfels (Leopold-Kell-Straße 25) und damit verkehrsgünstig im Herzen Mitteldeutschlands. Weißenfels ist über die Bundesautobahn A9 und die Bundesstraßen gut angebunden; aus dem Raum Leipzig, Halle, Naumburg, Zeitz, Merseburg und dem gesamten Burgenlandkreis ist die Praxis in überschaubarer Fahrzeit erreichbar. Auch eine Anreise mit der Bahn nach Weißenfels ist möglich. Für überregionale Patientinnen und Patienten ist diese zentrale Lage ein praktischer Vorteil – gerade weil sich Kontroll- und Nachsorgetermine bei chirurgischen Versorgungen leichter wahrnehmen lassen, wenn die Wege nicht zu lang sind.
Wer eine implantologische Versorgung wünscht, muss für ein spezialisiertes Zentrum also nicht zwingend in eine Großstadt fahren. Die Bündelung der Kompetenz an einem zentral gelegenen Ort macht eine überregionale Versorgung für die Region Weißenfels–Leipzig praktikabel.
Kosten und die Rolle der Krankenkassen
Die Kosten einer implantologischen Versorgung lassen sich nicht pauschal angeben – sie hängen von der Zahl der Implantate, dem Aufwand für eventuelle Knochenaufbauten, dem gewählten Material und der prothetischen Versorgung ab. Gesetzliche Krankenkassen tragen das Implantat selbst in der Regel nicht; sie gewähren jedoch einen befundbezogenen Festzuschuss für den Zahnersatz, der auf dem Implantat sitzt. Mit einem geführten Bonusheft kann sich dieser Zuschuss erhöhen. Private Krankenversicherungen und Zusatzversicherungen erstatten implantologische Leistungen je nach Tarif unterschiedlich. Vor Behandlungsbeginn erstellen wir Ihnen einen transparenten, schriftlichen Heil- und Kostenplan, den Sie bei Ihrer Kasse oder Versicherung einreichen können – so wissen Sie vorab, welche Kosten auf Sie zukommen. Sprechen Sie uns gern auf Möglichkeiten der Ratenzahlung sowie auf Bonus- und Förderregelungen an.
Am Anfang jeder Versorgung steht ein ausführliches, unverbindliches Beratungsgespräch. Vereinbaren Sie Ihren Termin telefonisch unter 03443 / 339 65 54. Unser Team nimmt sich Zeit für Ihr Anliegen – damit Sie eine fundierte, gut informierte Entscheidung über Ihren Zahnersatz treffen können.
Spezialisierte Implantologie in Weißenfels
Als spezialisiertes Implantat-Zentrum setzen wir ausschließlich auf dokumentierte Evidenz, langjährig klinisch bewährte Implantatsysteme und digitale Prozesse von der Diagnostik bis zur finalen Versorgung. Unser Ansatz: jedes Implantat exakt dort platzieren, wo es biomechanisch und prothetisch optimal sitzt – nicht dort, wo der Knochen es zufällig zulässt.
Das gelingt mit digitaler Volumentomographie (DVT), Backward-Planning (vom finalen Zahnersatz rückwärts geplant) und 3D-gedruckten Bohrschablonen. Die Operation selbst wird so minimalinvasiv, die Einheildauer verkürzt sich, der Patient erholt sich schneller.
Stimmen, die geblieben sind.
Was mich überzeugt hat, war das Fehlen von Marketing. Keine Versprechen. Nur Planung, Erklärung, Ausführung. Ich hatte acht Implantate und nicht einmal den Eindruck, eine schwere Entscheidung getroffen zu haben.
Als Kollegin schicke ich komplexe Fälle nach Weißenfels, weil Dr. Strößner da weiterdenkt, wo andere aufhören. Das ist selten geworden. Und es fällt jedem Patienten auf, der dort gewesen ist.
Fragen, ruhig beantwortet.
Im Zahnkompetenzzentrum